Bayerische Schultheatertage 2017 in Bambergzurück

Bayerische Schultheatertage 2017 in Bamberg

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der CROSSOVER AG unter der Leitung von Frau Baumgartner, Frau Fladerer und Frau Frauendienst sowie das Technikteam durften im Schuljahr 2016/17 ihr Projekt „DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN – Das Kafka-Experiment“ als eine von zehn Schultheatergruppen aus ganz Bayern bei den Bayerischen Schultheatertagen in Bamberg präsentieren.

 

Unterstufentheater AG

Plakat KNALLGRAU

KNALLGRAU!

Ein ganzes Jahr lang beschäftigten sich die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Leitung von Anja Fladerer und Veronika Frauendienst mit den Themen Individualität, Gleichmacherei, Trends, Gemeinschaft und Freundschaft.
Sie setzten sich damit auseinander, was es heißt, ein Mitläufer zu sein oder mutig seinen eigenen Weg zu gehen. Eugène Ionescos „Die Nashörner“ diente als Grundlage und Inspiration für die Eigenproduktion „KNALLGRAU“, die als Schulaufführung für alle sechsten Klassen und in einer Abendaufführung (3. und 4. Juli 2017) präsentiert wurde.

Mit viel Engagement, Reife und Spielfreude haben sich die Fünft- bis Siebtklässler diesem anspruchsvollem Erwachsenen-Stück gewidmet und ihren unterschiedlichen und besonderen Talenten freien Lauf gelassen. Percussion, live Songs und ganz viel Energie machten das Stück kunterbunt.

Gedanken einiger Teilnehmerinnen zur Frage, warum es schön ist, verschieden zu sein:

„Jeder ist anders und das ist gut so. Wenn alle gleich wären, wäre ich nicht ich, sondern alle. Dann gäbe es keine Individualität mehr und das wäre der Tod aller Kreativität.
Verschiedensein macht das Leben bunter, spannender und interessanter; wie bei einer Blumenwiese, die bunt schöner aussieht als einfarbig. Verschiedensein ist oft sogar notwendig in der Natur. Beispielsweise ist in Afrika eine dunkle Haut besser als eine helle, da sie besser vor der Sonne schützt. Unterschiede fördern die Weiterentwicklung, so wie uns Vorbilder zu etwas anspornen.“ (Juliana Zacher, 5a)

„Jeder Mensch ist anders. Das ist wichtig, denn wenn alle Menschen gleich wären, gäbe es keine unterschiedlichen Interessen, Schwächen und Stärken. Man hätte keine verschiedenen Hobbys. Alle würden sich für dasselbe interessieren, hätten die gleichen Vorstellungen und Ideen für die Zukunft. Man könnte sich nicht gegenseitig ergänzen, es gäbe keine Kunst und Kultur.
Es mag vielleicht Menschen auf der Welt geben, die die gleiche Augen- oder Haarfarbe, das gleiche Gewicht oder die gleiche Größe haben. Aber trotzdem ist jeder Mensch einmalig. Das ist auch gut so, denn Individualität ist sehr wichtig.“ (Celine Bauer und Lisa Aschenbrenner, 6a)

Programmheft KNALLGRAU