Allgemein

Jim Wingate am BvS

„Habt ihr gesehen, Jim ist wieder da?“ so riefen sich einige ältere Schüler zu, als Jim Wingate dieses Schuljahr wieder am BvS zu Besuch war. Es ist schon eine feste Einrichtung, dass der storyteller aus Wales den Schülern der 5. und 6. Klasse alle 2 Jahre eine unvergessliche Englischstunde bereitet.
Mit Mimik, Gestik und ganzem Körpereinsatz erzählte er auf Englisch seine spannenden Geschichten. Etwa von dem König mit den „stinkenden Füßen“ und der Blumen liebenden Frau, denen man letztlich die Erfindung der Schuhe verdankt. Jim Wingate band die Schüler aktiv in die Geschichten ein. Sie schlüpften in die Rollen von Hexen, Prinzessinnen und bösen Buben.
Nachmittags gab es dann von Mr. Wingate noch eine Fortbildungsveranstaltung für die Lehrer. Shakespeare zum Anfassen. Davon werden dann die Schüler der Oberstufe im nächsten Schuljahr profitieren.

Peterka

unsere-schueler-bei-der-gesdenkstunde

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, dem 27.01.2016, nahm ein Vokalensemble unserer Schule an der Gedenkfeier am Neu-Ulmer Friedhof teil. Dieses rahmte eine vielbeachtete Rede des Schülers Ole Girod musikalisch ein.

Alles Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums erhalten in unserer lernmittelfreien Bibliothek zu Beginn des Schuljahres ihre Schulbücher. Es wird darauf geachtet, dass die Bücher in einem guten Zustand ausgegeben werden, sollte es dennoch vorkommen, dass ein Buch zu sehr verschlissen ist, kann es selbstverständlich ausgetauscht werden. Auch wenn ein Buch verloren ode kaputt gegangen ist, bekommt ihr Kind ein Ersatzbuch, muss allerdings den Zeitwert ersetzen.

Damit die Bücher möglichst lange halten, sollen die Bücher eingebunden und sorgsam behandelt werden.

Ansprechpartner für Schulbücher sind Frau Liebl und Herr Becker.

 

Die Liste aller zugelassenen Schulbücher in Bayern finden sie hier.

Gießen eigener Agarplatten
Gießen eigener Agarplatten
20161118_171447
Ausplattieren von Bakterienkulturen

 

Seit Okto­ber 2002 ver­fügt das Bertha-von-Sutt­ner Gym­na­sium über ein S1 Gen­tech­ni­k­la­bor, in dem inter­es­sier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Rahmen des Wahlkursprogramms ein expe­ri­men­tel­ler Zugang zu The­men der Mikro­bio­lo­gie, Bio­tech­no­lo­gie und Gen­tech­no­lo­gie ermög­licht wird.

Expe­ri­men­telle Mikro­bio­lo­gie (Jahr­gangs­stufe 9./10.)
In Klein­grup­pen ler­nen die Teil­neh­mer des Grund­kur­ses ver­schie­dene Grund­tech­ni­ken der Mikro­bio­lo­gie ken­nen. Sie wen­den die Grund­sätze des ste­ri­len Arbei­tens mit Bak­te­ri­en­kul­tu­ren an, erstel­len Ver­dün­nungs­rei­hen, füh­ren Lebend­zäh­lun­gen von Kei­men durch und ana­ly­sie­ren Bak­te­ri­en­zel­len unter dem Mikro­skop.

Metho­den der Gen­tech­nik (Ober­stufe)
Im Fort­ge­schrit­te­nen-Kurs ler­nen die Teil­neh­mer expe­ri­men­telle Tech­ni­ken ken­nen, die Mole­ku­lar­bio­lo­gen im Labo­rall­tag anwen­den. So klo­nie­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler u.a. das grün-fluo­res­zie­rende Pro­tein (GFP) in E.coli und schnei­den DNA Stü­cke, um sie anschlie­ßend gel­elek­tro­pho­re­ti­sch zu ana­ly­sie­ren.

Schüler am Methodentrainingstag 2016

Am Methodentrainingstag bekam die 8. Jahrgangstufe in Theorie und Praxis Einblick, welche Bedeutung lebenslang eine gute Kondition auf unser Herz- und Kreislaufsystem hat. Spielerisch und doch in einen kleinen Wettkampf eingebunden machten die Schülerinnen und Schüler Erfahrung mit Begriffen wie Ruhepuls, Belastungspuls, Herzschlagvolumen, Intervalltraining, Pause, lohnende Pause und einiges mehr……

Am Ende gab es auch Gewinner!

sommerspowo

Die Sommersportwoche im Sudelfeld bei Bayrischzell ist für die 8. Jahrgangstufe schon zum Klassiker geworden.
Wandern, Bergsteigen in teilweise hochalpinem Gelände, Klettern, kooperative Abenteuerspiele, Bogenschießen, Tischtennis, Fußball, Schwimmen, Beachvolleyball, Frisbee, Badminton, Stockbrot am Langerfeuer, einer für alle, alle für einen…

Umgeben von schneebedecktem Alpenpanorama, Bergluft, Kuhglocken und Hüttenatmosphäre tauchen die Jugendlichen in eine Welt ein, die vielen schon fremd geworden ist. Ein Erlebnis, das sicherlich allen in Erinnerung bleiben wird.

Elisabeth Wiesner

moddance2016_2 moddance2016_1

„Nata“ von der Dance-Academy Neu-Ulm begeisterte die Mädchen der Jahrgangsstufen 5-10 mit diversen Choreographien aus dem Bereich des Modern Dance. Die Schülerinnen waren nicht nur begeistert, sondern auch von Kopf bis Fuß voll gefordert. Koordination, Kondition und Freude an schnellen Bewegungsabläufen mit flotter Musik waren angesagt.

DANKE, liebe Nata   –     DANKE, liebe Stefanie!

bvs_logo_neuquintin_vorschau

… et l’échange continue!

Nachdem wir letztes Schuljahr erfolgreich den 30. Austausch mit unserer Partnerschule Jean XXIII in Quintin/Bretagne gefeiert haben, geht es dieses Jahr selbstverständlich weiter. 25 Schülerinnen und Schüler aus den neunten Klassen werden vom 8. bis 19. Mai 2017 an die Côte d’Armor fahren.

Unsere französischen Gäste hingegen wollen dieses Mal die Vorweihnachtszeit mit den traditionellen Weihnachtsmärkten hier kennen lernen und werden vom 5. bis zum 15. Dezember 2016 bei uns sein.

Nous vous souhaitons la bienvenue!

Programm

Wohin fließt der Erlös aus dem Weihnachtsbasar? Die Schüler der 5. Klassen wurden darüber vom Leiter unserer Partnerschule in Bolivien sehr eindrucksvoll informiert.

Besuch aus Bolivien am BvSG

dsc_0188

13 000 km weit entfernt liegt das Land, in dem sich die Partnerschule des BvSG befindet, die mit dem am Weihnachtsbasar eingenommenen Geld unterstützt wird. Frank Weber lässt die Schüler in seinem Vortrag dieses Land, Bolivien, erst einmal auf dem Globus verorten und tatsächlich schaffen die Kinder es gemeinsam, alle fünf angrenzenden Länder benennen.

dsc_0197

Sehr anschaulich vermittelt Frank Weber den Fünftklässlern, was ihn vor mehr als 30 Jahren veranlasste, in Bolivien zu bleiben. Als Student reist er nach Cochabamba, einer Stadt mit knapp 700.000 Einwohneren, und erlebt dort, wie viele Kinder auf der Straße leben. Er erzählt, wie er eines Tages beschließt, das Schicksal der Straßenkinder zu teilen und für vier Monate mit ihnen ohne Obdach zu leben.

Anschließend kauft er ein altes Haus und renoviert dieses gemeinsam mit den Straßenkindern. Nach zwei Jahren haben dort 37 ehemalige Straßenkinder ein Dach über dem Kopf. Im Jahre 1988 folgt die Gründung einer Schule, dem Centro Educativo Richard-von-Weizsäcker, der ersten und einzigen Privatschule für Kinder aus sozial schwachen Familien, die mittlerweile um die 700 Schüler besuchen.

Das Bertha-von-Suttner Gymnasium unterstützt seine Partnerschule in Bolivien auch in diesem Jahr mit dem am Weihnachtsbasar eingenommenen Geld. Für Freitag, 9.12.2016, haben die Schüler sich einiges einfallen lassen, um die Besucher des Basars zu unterhalten und zu verköstigen. Von 14.30 bis 17.30 kann man nicht nur Weihnachtsbasteleien, von Schülern selbst gefertigte Taschen und Plätzchen kaufen, sondern sein Glück auch bei einer Tombola versuchen.

vorlesewettb_2016

Wir gratulieren! Dieses Jahr fand wie immer im Dezember der Schulentscheid um den besten Leser der 6. Jahrgangsstufe statt. Bereits nach der ersten Leserunde mit einem selbst gewählten Text zeichnete sich ab, wer aus diesem Vergleich der Klassensieger aufgrund der Kriterien Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl die besten Aussichten auf den ersten Platz hatte. Nick Malthan aus der 6a überzeugte die Jury auch in der zweiten Runde mit dem unbekannten Text „Der schwarze Karfunkel. Der Geist von Zweiseelen“ von Wieland Freund. Mit einer souveränen Abgeklärtheit gestaltete der Schüler die Vorgänge um die Begegnung der Hauptperson mit den unbekannten Mächten und hielt die Zuhörer in Atem. Die anschließende Siegerehrung nahm die Schulleiterin Frau OStDin Gruber vor. Nach Würdigung aller Klassensieger lobte sie die eindrucksvolle Darbietung von Nick Malthan, dem sie als Anerkennung eine Urkunde und einen Lesegutschein überreichte. Wir wünschen dem Schulsieger für die nächste Leserunde viel Erfolg!

vorlesewettb_2016_mitl

 

Austausch mit der Buffalo Grove High School in Chicago

Austausch 2017

Auch 2017 findet der USA-Austausch mit der Buffalo Grove High School in Chicago wieder statt. Nach interessanten und tollen Erfahrungen in den USA erwarten die Schülerinnen und Schüler nun ihre Austauschpartnerinnen und -partner, die vom 17.-30. Juni 2017 das BvSG besuchen werden.

Austausch 2015

Zum sechsten Mal seit 2007 besuchte das Bertha-von-Suttner-Gymnasium die Buffalo Grove High School in Chicago. Die Begleitlehrer Frau Fladerer und Herr Peterka und die neun Schülerinnen und sieben Schüler wurden wieder mit offenen Armen empfangen. Das Wetter war dieses Jahr frühlingshaft und passte somit sehr gut zur Wärme und Herzlichkeit, mit der die gastgebenden Familien die deutschen Schüler empfingen. Neben dem Kennenlernen des American way of life in den Familien und den Erfahrungen mit dem überwältigenden Angebot einer American high school beeindruckte natürlich Chicago mit seiner grandiosen skyline die Teilnehmer.
Der Abschied nach zwei Wochen fiel allen sehr schwer. Da war es ein guter Trost, dass der Gegenbesuch bereits vom 14. -28. 6. dieses Jahres stattfand. Mrs Santeford und ihr Ehemann Matt begleiteten elf Schüler nach Neu-Ulm. Bei einem ausgedehnten Besichtigungsprogramm und vielfältigen Freizeitaktivitäten konnten sich unsere Gäste davon überzeugen, dass es sich auch in Bayern sehr gut leben lässt.

Wir bedanken uns abschließend bei den Schulleitungen beider Schulen, die den Austausch sehr unterstützen und auch dem Elternbeirat des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, der die Fahrt bezuschusst hat.

Anbei noch einige Kommentare von Schülern, die in Chicago dabei waren.
Peterka

Ich wäre gerne noch ein paar Wochen länger geblieben. Jannik

S chön
U mwerfend
P reisverdächtig
E rinnerungswürdig
R iesig
G roßartig
E reignisreich
I nteressant
L ustig – so war unser Austausch mit BGHS Johanna

Es war eine wundervolle Chance internationale Freundschaften zu schließen. Mithat

Da wir die 2 Wochen mit unseren Gastfamilien verbrachten, hatten wir die Chance den „American Way of Life“, den man aus den Filmen kennt, hautnah mit zu erleben . Muriel

Die 2 Wochen in Chicago zählen zu den besten Zeiten meines Lebens. Es war erstaunlich, wie groß die Unterschiede vor allem in der Schule im Vergleich zu Deutschland sind. Jeder Ausflug nach Chicago Downtown faszinierte meine Freunde und mich aufs Neue, da die Vielfalt von Chicago so groß ist. Kevin

Die Familie ist mir schon nach kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen und es ist schwer, „Goodbye“ zu sagen. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch die weiteren Jahre noch in Kontakt bleiben werden und freue mich darauf. Lisa

Zum einen hat mich das Schulleben sehr beeindruckt. Von täglich selbst produzierten Updates im schuleigenen Fernsehstudio über die integrierte Autowerkstatt bis hin zur Vielfalt der Aktivitäten und kleiner Beiträge zu einer positiven Lernumgebung (Schulmusical, Ipads für alle SchülerInnen, motivierende Plakate in allen Räumen und Gängen, Student/Teacher of the Month, Musik in den Fünf-Minuten-Pausen zum Raumwechsel) konnte ich viel Inspiration mitnehmen.
Zum anderen war es für mich sehr schön, mitzuerleben, in welch kurzer Zeit sich zwischen den amerikanischen Familien und unseren SchülerInnen Freundschaften entwickelt haben. Beim Abschied war dies besonders zu spüren. Es flossen bei den Teilnehmern von beiden Seiten des Ozeans viele, viele Tränen. Frau Fladerer

Maren Greiner und Nina Linder haben beim Landeswettbewerb Mathematik des bayrischen Kultusministeriums einen 3. Preis erzielt, Kristina Urban gelang sogar ein 1. Preis. Vier mathematische Aufgaben waren zu lösen, deren Schwierigkeitsgrad weit über das übliche gymnasiale Niveau hinausgeht. Die drei jungen Mathematikerinnen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums zeigten mit ihren Lösungen zu den vier Aufgaben der 1. Runde, dass sie mathematische Denk- und Arbeitsweisen gründlich beherrschen.

Insgesamt stellten sich 1100 Teilnehmer aus den etwa 400 bayerischen Gymnasien der mathematischen Herausforderung.

Alle ersten und zweiten Preisträger sind für die Endrunde mit noch schwierigeren Aufgaben qualifiziert. Wer auch diese erfolgreich bearbeitet, gehört zu den Landessiegern. Wir wünschen Kristina Urban dabei viel Erfolg.

Nina Linder, Maren Greiner, Kristina Urban

Aufführungen am 18. und 19. Mai am BvSG

 

Was ist Veränderung? Wie fühlt sich Veränderung für mich an? Welche Konflikte
können durch Veränderung entstehen? Wie reagieren die Gesellschaft, meine
Familie, meine Freunde und ich selbst auf Veränderung?

Mit solchen und anderen Fragen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der 8.-10. Klassen am Bertha-von-Suttner-Gymnasium in ihrem Stück „DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN – das Kafka-Experiment“. CROSSOVER.film.musik.theater. ist ein Wahlkurs unter der Leitung von Elisabeth Baumgartner, Anja Fladerer und Veronika Frauendienst, der dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet und die drei Bereiche Animation/Projektion, Sound/Musik und Schauspiel/Performance interaktiv in einer Produktion verbindet.

In Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ wacht die Hauptfigur Gregor eines Morgens auf und muss feststellen, dass sie sich über Nacht in einen Käfer verwandelt hat. Die Struktur der Originalerzählung wird immer wieder durch Einschübe, z.B. durch selbst gezeichnete Trickfilme, Livezeichnungen, groteske Szenen, Schattentheater und surreale Rückblenden aufgebrochen. Zudem untermalen Musiker live auf der Bühne das Geschehen.

Aufführungstermine sind: 18. und 19. Mai jeweils ab 19.30 Uhr in der Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums.

Karten gibt es an der Abendkasse oder vorab im Sekretariat.

Im Rahmen des Projekts „Wir lesen intensiv“ der Südwest Presse führt Herr Dr. Wille (ganz rechts im Bild) Schüler der Klasse 10c durch das Druckhaus Ulm Oberschwaben.

Nur in der Nacht von Samstag auf Sonntag stehen die Maschinen im Druckhaus still. In allen anderen Nächten entstehen hier ca. 140.000 Zeitungsexemplare sowie Beilagen und Prospekte. Dafür transportieren täglich drei LKW riesige Papierrollen hierher, von denen jede 1,5 Tonnen wiegt und 20 km Papier umfasst. Dass so eine Papierrolle bereits nach 15 Minuten aufgebraucht ist, können wir zunächst nicht glauben. Wir werden jedoch Zeugen eines Papierrollenwechsels, für den die Druckmaschine die Geschwindigkeit beibehält, und das rasante Tempo, mit der das Papier abgewickelt wird, überzeugt uns schließlich. Deshalb sind wir auch gar nicht mehr so überrascht über die Information, dass hier jede Nacht um die 1000 km Zeitung entstehen. Immerhin besteht diese unvorstellbare Papiermenge zu 100 % aus Recycling-Papier.

Die Arbeiter, denen wir begegnen, wirken sehr konzentriert, aber entspannt. Der heutige Druck scheint störungsfrei zu laufen. Damit dies so bleibt, werden die zwei relativ neuen Maschinen täglich gewartet. Und für alle Fälle ist ein Experte des Druckmaschinenherstellers in Augsburg rund um die Uhr ins System eingeloggt. Alles unterliegt einem streng getakteten Zeitplan.

Wir hätten allzu gerne einen Blick in die druckfrische Südwest Presse geworfen, hätten dafür aber noch länger aufbleiben müssen. Erst ab ca. 22 Uhr werden die Dateien aus der Redaktion übermittelt. Und um ca. 2.00 verlassen dann die letzten Transporter mit den Zeitungen das Druckhaus.

Das BvSG bietet einen sprachlichen und einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig an. D. h., in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 kann man entweder einen Schwerpunkt auf die dritte Fremdsprache (Französisch) oder aber auf Vertiefungsangebote in Physik, Chemie und Informatik legen. In der Oberstufe entfällt die Differenzierung in Ausbildungsrichtungen. Dennoch können entsprechende Interessen weiterverfolgt werden, beispielsweise mit der spätbeginnenden Fremdsprache Spanisch oder in den Kursen Astro- oder Biophysik.

Die Fächer in den Schulzweigen NTG und SG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (G8)

Die Fächer in den Schulzweigen NTG und SG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (G9)

Frau Becker und ihre Religionsgruppe aus den Klassen 6c und 6d mit der UNICEF – Spendenurkunde.

„Nicht allen Kindern geht es so gut wie uns.“ Der Sechstklässler Benjamin Göbel (6c) bringt auf den Punkt, was seine Klassenkameraden denken, als sie im katholischen Religionsunterricht das Thema „Kinder in der Einen Welt“ behandeln. Beim Gespräch über die Sternsinger, einem alljährlichen Hilfsprojekt, das unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ steht, entwickelt sich in der Gruppe die Idee, auch etwas für Kinder zu tun, denen es schlecht geht. Die Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 6c und 6d beschließen, Kindern in Syrien zu helfen und dafür Geld an UNICEF zu spenden.

Dabei kam es den Sechstklässlern nicht nur darauf an, möglichst viel Geld zu sammeln, sondern sich aktiv einzubringen und ihre freie Zeit zu investieren. Mit kleineren Hilfsdiensten wie Schneeschippen, im Haushalt helfen und Babysitten kamen insgesamt 250 Euro zusammen.

Elena Maroli (6d) findet: „Es hat Spaß gemacht, anderen Kindern zu helfen.“

Das P-Seminar Spanisch der Q 11 dreht in diesem Schuljahr einen Imagefilm über unsere Schule in spanischer Sprache für unsere Partnerschulen in Spanien, Argentinien, Bolivien. Das Filmteam dreht im Unterricht und ist bei auch bei anderen schulischen Aktivitäten dabei.

El mundo hispanohablante en nuestra región – Wie leben Menschen aus Spanien und Lateinamerika bei uns?

Warum gibt es in Ulm so viele Spanier und Lateinamerikaner? Wie gut sind die spanischen Restaurants in unserer schwäbischen Metropole? Und überhaupt – wie kommen Fans spanischer Kultur hier auf ihre Kosten?

Das P-Seminar der Q 12 ist diesen Fragen nachgegangen und präsentiert die Ergebnisse in einer spanisch-deutschen Ausstellung in der Schule.

Der 3. Platz in der Nachhaltigkeitswertung beim Planspiel Börse 2017 geht an unsere Gruppe „wolves of wallstreet 1“ der Klasse 10b.

Herzlichen Glückwunsch!

Am Donnerstag, 23. März, besuchte uns Frank Weber, der Leiter unserer Partnerschule Centro Educativo Richard-von-Weizsäcker in Cochabamba, Bolivien.

Unter dem Titel Encontrado gestaltete Frank Weber mit seinen bolivianischen Freunden einen bunten Abend mit Musik, Tanz und Texten zum Schumunzeln und Nachdenken. Das P-Seminar Spanisch der Q 11 begleitete unsere Gäste durch den Abend.

Auf eine 30-jährige Schulpartnerschaft können die Richard-von-Weizsäcker-Schule in Cochabamba (Bolivien) und das Bertha-von-Suttner-Gymnasium mittlerweile zurückblicken. Diese jahrzehntelange Verbundenheit wurde in der Aula mit einer Aufführung gefeiert, zu der Frank Weber von unserer Partnerschule geladen hatte. Gemeinsam mit Schülern aus Cochabamba führte er durch ein Programm, das die Gäste informierte, nachdenklich stimmte und aufrüttelte.

Encontrado bedeutet gefunden oder auch zusammengekommen. In einer szenischen Lesung mit Tanz und Videoinstallationen wurden die Zuhörer dazu ermuntert, nicht immer auf der Suche zu sein, sondern sich auch einmal finden zu lassen, für Begegnungen offen zu sein und Glücksmomente zuzulassen: „Es ist Zeit, das Leben mit Freude zu füllen!“

In einer Interaktion eines Tänzers auf der Bühne mit einem auf eine Leinwand projizierten Tänzer wurde gezeigt, dass wir Menschen oft wie Marionetten agieren und dies durchbrechen müssen. Anschließend erzählt Frank Weber von seiner eigenen Motivation, Straßenkindern zu helfen. Diese entsprang vor allem der Wut auf ein System, das Kindern elementare Rechte verweigert, und der Wut auf diejenigen, die soziale Not für ihre Geschäfte ausnutzen. Um aus diesem negativen Gefühl der Wut heraus zu finden, half es, einen Schritt zur Seite zu treten und so zu handeln, dass die Situation der Kinder verbessern wird.

Im Dezember 2016 konnte der 18. Abiturjahrgang am Centro Educativo Richard-von-Weizsäcker verabschiedet werden.

Schulleiterin Jutta Gruber dankte Frank Weber dafür, dass durch sein Engagement das Recht auf Bildung Verwirklichung findet. Dank ging auch an die erste Schulleiterin des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, Karin Weisgräber, die diese Schulpartnerschaft mit ermöglicht hatte.

Bertha-Boesner-Kunstpreis

Teilnahmeberechtigt sind exklusiv alle Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner Gymnasiums.

Thema: Krieg und Frieden

Alle Techniken erlaubt.

  1. Preis: 150 €
  2. Preis: 100 €
  3. Preis: 50€

Außerdem: Unterstufenpreis von 20€

Abgabetermin: 27.6.2017, 2. Pause im oberen Kunstsaal bei Frau Kindermann.

Alle Preise gibt es in Form von Einkaufsgutscheinen von Boesner, dort findet man nicht nur Kunstmaterialien in Hülle und Fülle, sondern auch interessante Bücher und Schreibwaren.

Zu verdanken haben wir die Möglichkeit des Preises dem Elternbeirat, der eingewilligt hat, sich mit jährlich 50€ zu beteiligen und der Firma Boesner, die mit ihrem großzügigen Sponsoring von jährlich 270 € die Hauptkosten trägt.

Die Sieger werden im Juli 2017 bekannt gegeben.

Der Preis ist biennal geplant.

Organisation: Lore Kindermann

Hungern war gestern

Im Rahmen der Suchtprävention kam am 8.7.2016 Kera Rachel Cook zu uns ans BvSG. Frau Cook war 2010 Kandidatin bei „Germanys Next Top Model (GNTM)“ und danach international erfolgreiches Plus Size Model. Heute ist sie Fitnesstrainerin, Ernährungsberaterin und bekannt aus Film und Fernsehen in ihrer Funktion als „Botschafterin für Gesundheit und Selbstliebe“.

Vor den Schülerinnen und Schülern der 7. Und 8. Jahrgangsstufe hielt sie einen Vortrag zu dem Thema: „Hungern war gestern – Warum Gesundheit so viel wichtiger als Schönheit ist“.

Dabei erzählte sie von eigenen Erfahrungen mit der Essstörung Bulimie und über den Gebrauch von Photoshop in medial verbreiteten Modebildern. Es wurde thematisiert, wie diese nachbearbeiteten Bilder die Körperwahrnehmung von Jugendlichen beeinflussen und wie wichtig es ist, sich für Selbstakzeptanz zu entscheiden. Dem Vortrag folgte eine freiwillige Fragerunde.

Ein erneuter Besuch von Kera Rachel Cook ist für Herbst 2017 geplant.

Lore Kindermann

Die Preisträger des Mathematikwettbewerb Känguru e.V. am 16.03.2017

www.mathe-kaenguru.de

Wie in jedem Jahr fand am 3. Donnerstag im März der internationale Wettbewerb Känguru der Mathematik statt. Weltweit nehmen ca. 6 Millionen Schülerinnen und Schüler in über 60 Ländern an diesem Multiple-Choice-Mathematikwettbewerb teil, in Deutschland waren es in diesem Jahr zum ersten Mal über 900.000 Teilnehmer an etwa 10.950 Schulen.

Am Bertha-von-Suttner-Gymnasium nutzten 355 Schüler die Übungsmöglichkeit und rechneten 75 Minuten lang die 24 bzw. 30 Aufgaben. Die Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 10 nahmen vormittags geschlossen teil, einzelne Interessierte der restlichen Klassen kamen zum Test am Nachmittag.

Die Bewertung erfolgte zentral, indem die von den Schulen an die Organisatoren übermittelten Daten elektronisch ausgewertet und die Punkte errechnet wurden.

Wir gratulieren folgenden Preisträgern:

1. Preis: Lotte Kiefert (5c), Anna Zwiorek (6b), Madalin-Andrei Stoica (7b)

2. Preis: Jonas Schaz (5a), Leopold Merkle (5b), Laura Moser (5c), Jòzef Zólc (5c), Leo Urban (6a), Jonathan Knobling (6d), Jonas Brem (7a), Johannes Noweck (7a), Nils Pfanz-Sponagel (7a), Katrin Rohde (7b), Oliver Mangold (10b)

3. Preis: Maximilian Schultheiß (5b), Max Heimann (5c), Christoph Benz (5d), Aylin Dönek (6b), Theresia Mayer (6b), Annika Wall (6b), Felix Birnthaler (6c), Jascha Rister (6c), Yannik Schwarz (6d), Jenny Fröhlich (7b), Matthias Benz (9b), Maren Greiner (9b)

Das Abenteuer Rom begann eigentlich gar nicht erst in der Stadt selbst, sondern schon im Zug. Nach einer entspannten Zugfahrt nach München ging es nämlich zwölf Stunden lang in die ewige Stadt. Durch die doch recht holprige Fahrt auf den italienischen Schienen bekamen wir zwar wenig Schlaf ab, doch angekommen fing auch schon das Programm an. Nach dem Besuch zweier Kirchen (Santa Maria Maggiore und Santa Prassede), die noch relativ nah am Bahnhof lagen, besichtigten wir San Pietro in Vincoli mit der berühmten Mosesstatue von Michelangelo und den Palatin, einen der zwei wohl berühmtesten Hügel von Rom. Hier konnte man wunderbar Ruinen von den ersten römischen Häusern und ein altes Reiterstadion sehen. Im Anschluss folgten auch gleich noch die Kapitolinischen Museen mit dem namensgebenden Berg, dem Kapitol. Als Abschluss des Tages bekamen dann endlich alle den nachzuholenden Schlaf. Doch auch dieser war schnell wieder vorüber und ein langer Fußmarsch stand uns bevor, doch wie immer mit genug Sehenswürdigkeiten währenddessen! Vom Quirinalspalast zum weltberühmten Trevi-Brunnen und Parlament bis zum Pantheon, gefolgt von einer Mittagspause bei warmen 23°C. Hiernach gab es noch Besuche bei der Piazza Navona sowie der Engelsburg (ital.: Castel Sant Angelo), bis dann schließlich eine U-Bahnfahrt zur spanischen Treppe, die gerade frisch renoviert worden war, den Abschluss bildete. Am dritten Tag stand etwas ganz Besonderes an. Eine Papstaudienz! Nachdem wir früh aufstehen, lang anstehen, zwei Sicherheitskontrollen passieren und nochmal länger warten mussten, ging es endlich los. Die einstündige Veranstaltung bestand eigentlich nur aus einem Bibeltext und einem Gruß, doch dadurch, dass diese beiden Dinge jeweils in über 20 Sprachen übersetzt wurden, war die Zeit schnell gefüllt. Abschließend kann man sagen, es war ein besonderes Erlebnis . Doch ein zweites Mal… ? Dann ging es gleich weiter: wir besuchten St. Paul vor den Mauern, eine riesige, prunkvolle Basilika, und beendeten den Tag mit einem Nachtspaziergang vom Trevi-Brunnen zur spanischen Treppe. Der vorletzte Tag stand komplett unter dem Motto: Vatikan. Angefangen mit der berühmtesten Kirche Roms, dem Petersdom. Dessen Kuppel bot einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt. Doch auch innen war einiges zu sehen! Neben der Pieta (Maria mit dem toten Jesus in ihren Armen, Marmorskulptur von Michelangelo) konnte man nämlich eine Treppe hinab in die Krypta gehen, um einen riesigen Keller mit Gräbern von unzähligen Päpsten zu besichtigen. Als Nächstes besuchten wir noch die Vatikanischen Museen mit der Sixtinische Kapelle mit dem Bild der Erschaffung Adams, wo leider das Fotografieren strengstens verboten war. Der Abend wurde schließlich in Trastevere verbracht, einem Künstlerviertel jenseits des Tibers , wo es neben einer Kirche (Santa Maria in Trastevere) auch gutes Essen gab. Und schon war der letzte Tag angebrochen, doch auch der wurde noch voll ausgefüllt bis zur Abreise. Nach einem weiteren Kirchenbesuch (Santa Maria degli Angeli) und der Kapuzinergruft mit den Gebeinen zahlreicher Verstorbener folgte nämlich noch das Highlight: das Kolosseum! Durch einen Gang in der Außenwand wurde man nach oben geführt, wo sich ein toller Anblick über diese riesige Arena bot.
Und das waren fünf Tage Rom. Wir haben viel erlebt, dazu gelernt und unternommen. Ein paar weitere Tage hätten sicher keinem geschadet, doch als wir nach der 13-stündigen, turbulenten Zugfahrt am Hauptbahnhof ankamen, war doch jeder froh!
Matthias Fischer, 9a

Eindrucksvoller Vortrag von Horst Savelsberg

War die DDR tatsächlich ein Unrechtsstaat? Wie fühlte sich der Alltag dort an? Wer konnte Karriere machen und wem konnte man trauen? Fragen wie diese konnte der 1945 geborene Horst Savelsberg aus eigener leidvoller Erfahrung detailreich beantworten. Wegen versuchter Republikflucht, später wegen „mehrfachen Sammelns von Nachrichten“ und angeblich „staatsfeindlicher Hetze“ zu Gefängnisstrafen verurteilt, mussten Herr Savelsberg – und später seine ganze Familie –  ein großes Spektrum staatlicher Willkür und Unterdrückung erdulden. Dazu zählte neben psychischer Folter und engstem Raumverhältnissen im Gefängnis auch seine Entlassung oder die Verbannung in einen anderen Ort, den er nicht verlassen durfte, selbst nicht, um seine Frau und Kinder zu besuchen. Die gesamte Jahrgangsstufe 10 unserer Schule lauschte fasziniert seinem Bericht, den er mit Original Dokumenten illustrierte. Mit Erleichterung wurde vernommen, wie ihm schließlich die Ausreise in die BRD gelang: Indem die BRD ihn als politischen Häftling „herauskaufte“, wobei selbst hier die DDR noch ihre Macht demonstrierte, indem sie seine Frau erst Monate später, zum letztmöglichen Zeitpunkt, entließ. Herr Savelsberg betonte, wie froh er ist heute in einem demokratischen Rechtsstaat leben zu dürfen und zeigte durch die erstaunliche Parallele mit dem in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel, wie aktuell Gefährdungen des Rechtsstaats auch heute noch sind.

 

Im Schuljahr 2015/16 begründete das Bertha-von-Suttner Gymnasium eine Schulpartnerschaft mit dem I.E.S. Comercio in Logroño, Nordspanien. Logroño ist die Hauptstadt der Region La Rioja und hat ca. 150.000 Einwohner. Die baskische Atlantikküste sowie die Metropolen Bilbao und San Sebastián sind sehr gut erreichbar. Logroño ist nicht nur für guten Wein, sondern auch für eine gute Küche bekannt. Die Stadt verbindet volkstümliche Traditionen und moderne Events. Auch in diesem Schuljahr arbeiteten die spanischen und deutschen Schüler auf Projektebene zusammen. Unsere spanische Partnerschule hat ca. 1.200 Schüler und ungefähr 130 Lehrkräfte. Das Gebäude ist 12 Jahre alt, modern und an heutige Bedürfnisse bestens angepasst. Die Schule selbst begeht in diesem Jahr ihr 75jähriges Bestehen.

La Bretagne – la campagne – la mer – le vent – les nuages – le soleil…..

Am Mont St. Michel
Pointe de la Torche

Quintin – des amis – des copains – des parents hospitaliers…..

Vor der Post von Quintin

Paris – une capitale multiculturelle…..

In Paris am Arc de Triomphe

….. So dürfte den 25 Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangstufe unser diesjähriger Frankreichaustausch mit dem Lycée Jean XXIII in Erinnerung bleiben.

Die Menhire bei Carnac
Beim Cap Fréhel

Der Wettergott meinte es gut mit uns. Sämtliche Ausflüge – die Besichtigung der Biscuiterie „Brieuc“, die Wanderung vom Cap Fréhel zum Fort La Latte, der gewaltige Mont Saint Michel, der Austernort Cancale mit einer Austern-Degustation für die Mutigen, die Hafenstadt Saint-Malo, die beeindruckende Weite an der Pointe de la Torche, der Fischereihafen Guilvinec mit den bunten Fischerbooten und den imposanten Meerestieren in der Versteigerungshalle, die südliche Bretagne mit Vannes und den Menhiren in Carnac – waren begleitet von Sonne und Wolken.

Picknick bei Cancale
Yipiiii – la mer

Herzlichen Dank an all die französischen Kolleginnen und Kollegen, die unsere Schüler in Kleingruppen an ihrem Unterricht teilnehmen ließen. Herzlichen Dank Herrn Köhler, Herrn Rézeau und Herrn Huiban, die uns wieder so zuvorkommend empfangen und das Programm mitgestaltet haben.

Ile de Bréhat
Ile de Bréhat

Herzlichen Dank an die Schulleitung Madame Raveneau und Madame Loyer. Ihre liebenswerten Worte und Blicke jeden Morgen in der Aula oder beim Mittagessen in der Kantine sind sehr offen und ehrlich.

Zum krönenden Abschluss gab es einen achtstündigen Parisaufenthalt. Natürlich waren da die Champs-Elysées mit dem Triumphbogen, der Eiffelturm, das Sacré Cœur und Notre Dame die Anlaufpunkte Nummer eins. Wie schnell eine Weltstadt ins Wanken geraten kann, haben einige hautnah erlebt, als sie feststellen mussten, dass die Metrolinie 6 plötzlich ausfiel…….. Alle haben diese Situation mutig und mit Bravour gemeistert! Félicitations à tous!

Und so ganz nebenbei bemerkt: REISEN BILDET !!

On reviendra!

Die Klasse 5d freut sich über den Besuch der amerikanischen Schüler.

Englischunterricht einmal anders: Jeweils fünf Minuten Zeit hatten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5d für ihr Interview mit einem oder zwei amerikanischen Jungendlichen. Danach wechselten die Gesprächspartner. Durch die vorbereiteten Fragen der Fünftklässler und die offene und hilfsbereite Art der Gäste entwickelten sich anregende Gespräche auf Englisch zu Themen wie Hobbys, Geschwister, Lieblingsfächer, Fidget Spinner und Handys.

Die Organisatorinnen des diesjährigen USA-Austauschs Julie Santeford (vorne 1. von links) und Anja Fladerer (vorne 2. von links) mit den amerikanischen Schülerinnen und Schülern.

Zum zehnten Mal sind in diesem Schuljahr Schüler und Schülerinnen unserer amerikanischen Partnerschule Buffalo Grove High School Chicago (Illinois) zu Besuch. Die insgesamt 16 Schüler und ihre Begleitlehrerinnen Julie Santeford und Helene Paghianis verbringen zwei Wochen in Neu-Ulm, wobei neben Besuchen im Unterricht auch Ausflüge nach München, Stuttgart, Blaubeuren, Rothenburg und zum Schloss Neuschwanstein auf dem Programm stehen.

Neu-Ulm spielt und mit dabei die BvS-Robotik-Kurse unter der Leitung von Frau Schnaubelt

 

Frei nach Eugène Ionescos „Die Nashörner“ entwickelten die Schauspieler und Schauspielerinnen ihr eigenes Stück mit dem Titel KNALLGRAU.

 

Individualität, Gleichmacherei, Trends, Gemeinschaft und Freundschaft sind die Themen des Stückes, das die Theater-AG der Unterstufe während des ganzen Schuljahres mit viel Engagement entwickelte. Auf der Bühne konnte man die Spielfreude der Kinder spüren, Live – Songs und Percussioneinlagen machten die Aufführung bunt und energiegeladen.

 

 

Preise für Nachwuchs-Mathematiker und Nachwuchs-Künstler gab es wie immer beim Sommerfest.

Die Erstplatzierten beim Känguru-Mathematikwettbewerb und Frau Gruber:

Die Zweitplatzierten beim Känguru-Mathematikwettbewerb und die Organisatorin Frau Sauter:

Die Preisträger des Bertha-Boesner-Preises mit Organisatorin Frau Kindermann:

Bertha von Suttner setzte sich zeitlebens unermüdlich für den Frieden ein. Wir sind glücklich, als Schule ihren Namen tragen zu dürfen. Ihr zu Ehren – und, vor allem, weil Frieden so ein unschätzbar hohes Gut ist – haben wir den ‚Bertha-Boesner-Kunstpreis‘ ins Leben gerufen, dessen Thema 2017 „Krieg und Frieden“ hieß.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Firma boesner und den Elternbeirat, die mit ihrem Sponsoring den Preis biennal ermöglichen!

Wir gratulieren den Gewinnern:

Erster Preis: Vanessa-Mae Schuck, Q11

Zweiter Preis: Gustav Ernst, 8a

Dritter Preis (zweimal): Franziska Flitsch, Q12; Lisa Helbig, Q11

Unterstufenpreis: Marie-Len Eckel, Lotte Kiefert, Amelie Barraud und Laura Moser, 5c

Organisation: Lore Kindermann

Unterstufenchor, Großer Chor, Vokalensemble, Popband und Solisten boten dem Publikum einen schwungvollen und mitreißenden Abend.

Bayerische Schultheatertage 2017 in Bamberg

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der CROSSOVER AG unter der Leitung von Frau Baumgartner, Frau Fladerer und Frau Frauendienst sowie das Technikteam durften im Schuljahr 2016/17 ihr Projekt „DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN – Das Kafka-Experiment“ als eine von zehn Schultheatergruppen aus ganz Bayern bei den Bayerischen Schultheatertagen in Bamberg präsentieren.

 

Unterstufentheater AG

Plakat KNALLGRAU

KNALLGRAU!

Ein ganzes Jahr lang beschäftigten sich die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Leitung von Anja Fladerer und Veronika Frauendienst mit den Themen Individualität, Gleichmacherei, Trends, Gemeinschaft und Freundschaft.
Sie setzten sich damit auseinander, was es heißt, ein Mitläufer zu sein oder mutig seinen eigenen Weg zu gehen. Eugène Ionescos „Die Nashörner“ diente als Grundlage und Inspiration für die Eigenproduktion „KNALLGRAU“, die als Schulaufführung für alle sechsten Klassen und in einer Abendaufführung (3. und 4. Juli 2017) präsentiert wurde.

Mit viel Engagement, Reife und Spielfreude haben sich die Fünft- bis Siebtklässler diesem anspruchsvollem Erwachsenen-Stück gewidmet und ihren unterschiedlichen und besonderen Talenten freien Lauf gelassen. Percussion, live Songs und ganz viel Energie machten das Stück kunterbunt.

Gedanken einiger Teilnehmerinnen zur Frage, warum es schön ist, verschieden zu sein:

„Jeder ist anders und das ist gut so. Wenn alle gleich wären, wäre ich nicht ich, sondern alle. Dann gäbe es keine Individualität mehr und das wäre der Tod aller Kreativität.
Verschiedensein macht das Leben bunter, spannender und interessanter; wie bei einer Blumenwiese, die bunt schöner aussieht als einfarbig. Verschiedensein ist oft sogar notwendig in der Natur. Beispielsweise ist in Afrika eine dunkle Haut besser als eine helle, da sie besser vor der Sonne schützt. Unterschiede fördern die Weiterentwicklung, so wie uns Vorbilder zu etwas anspornen.“ (Juliana Zacher, 5a)

„Jeder Mensch ist anders. Das ist wichtig, denn wenn alle Menschen gleich wären, gäbe es keine unterschiedlichen Interessen, Schwächen und Stärken. Man hätte keine verschiedenen Hobbys. Alle würden sich für dasselbe interessieren, hätten die gleichen Vorstellungen und Ideen für die Zukunft. Man könnte sich nicht gegenseitig ergänzen, es gäbe keine Kunst und Kultur.
Es mag vielleicht Menschen auf der Welt geben, die die gleiche Augen- oder Haarfarbe, das gleiche Gewicht oder die gleiche Größe haben. Aber trotzdem ist jeder Mensch einmalig. Das ist auch gut so, denn Individualität ist sehr wichtig.“ (Celine Bauer und Lisa Aschenbrenner, 6a)

Programmheft KNALLGRAU

Bild 1: Lehrerinnen und Lehrer am Eingang zum Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg
Bild 2: Mittagessen in der berühmten Mensa der Hochschule für Gestaltung (hfg), im Vordergrund Professor Otto Herz

„Fokus Frieden“, unter diesem Motto tagten Vertreter von UNESCO-Projektschulen aus ganz Deutschland vom 18. bis 22. September in der Akademie von Dillingen.

Durch Vorträge, Arbeitsgruppen und Exkursionen wurde auf der diesjährigen Bundestagung versucht, zum großen Thema „Frieden“ miteinander ins Gespräch zu kommen, seine vielfältigen Aspekte zu erschließen und für den Schulalltag umsetzbar zu machen. Den Arbeitsgruppen sind jeweils Exkursionen zugeordnet, die das entsprechende Thema vertiefen sollen. Zwei Exkursionen, die vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium geplant und betreut wurden, gingen nach Ulm auf den Kuhberg. Am Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) waren Lehrerinnen und Lehrer zu Gast, die zu den  Arbeitsgruppen „(Neo)Nazismus und Populismus“ und „Shoa und Nationalsozialismus unterrichten: Perspektiven und Entwicklungen aus Israel und Deutschland“ gehörten. Eine zweite Gruppe, die sich mit dem Thema „Architektur und Frieden – Lebensräume gemeinsam gestalten“ beschäftigt hatte, erkundete die Hochschule für Gestaltung (hfg). Die Exkursionen beinhalteten jeweils Führungen an den entsprechenden Orten und Workshops. Am DZOK z.B. war der Workshop zum Thema „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ angesetzt. Es wurden Einblicke in die vielfältige pädagogische Arbeit der Gedenkstätte vermittelt und die Möglichkeit geboten, sich auf ganz individuelle Art diesem besonderen Ort anzunähern.

Am Ende der Veranstaltung waren die Teilnehmer_innen des Lobes voll:

Ein Geschichtslehrer meinte, er habe schon zahlreiche Gedenkstätten besucht, aber so einen intensiven Zugang habe er bisher noch nie bekommen.

Die Wahlhelfer
In der Wahlkabine
Bei der Stimmabgabe

Die Juniorwahl 2017 am Bertha-von-Suttner-Gymnasium

Die Wahl zum 19. Bundestag am 24.09.2017 steht kurz bevor und ist auch für viele noch nicht wahlberechtigte Schüler ein wichtiges Thema: Der Lehrplan des für die Zehntklässler neuen Faches Sozialkunde , welches sich zu großen Teilen mit Politik befasst, umfasst in diesem Schuljahr u. A. (Bundestags-) Wahlen, sodass dieser Themenbereich zu dem alljährlichen Methodentrainingstag am 15.09. vorgezogen wurde.

Vorab erhielten die Schüler/innen die Hausaufgabe, den Wahl-o-mat zu „befragen“, um sich schon einmal über Parteien und ihre Wahlprogramme zu informieren und ihre politische Orientierung auszuloten. Im Unterricht selbst wurde zuerst die momentane Sitzverteilung im Bundestag grafisch analysiert, bevor sich die Schüler/innen mithilfe von Arbeitsblättern das Wahlsystem mit Bedeutung der Erst-und Zweitstimme selbst erarbeiteten. Zusätzlich wurden Zitate zur Demokratie im Allgemeinen und der Zusammensetzung und den Aufgaben des deutschen Bundestages im Speziellen besprochen.

Praktisch angewandt werden konnte das erworbene Wissen bei der Juniorwahl, die beinahe analog zu einer echten Wahl ablief und bei der alle Schüler/innen der 10. und 12. Jahrgangsstufe aktuelle Kandidaten und Parteien wählen konnten. Anschließend wurden die Ergebnisse im Plenum diskutiert. Die komplexen Informationen und Hintergründe der Bundestagswahl wurden von der Fachschaft Sozialkunde souverän und spannend vermittelt und es konnte sicherlich bei einigen Schüler/innen politisches Interesse geweckt werden. – Antonia Hunnius

Hier ist das interessante Ergebnis:

Gewinner der Wahl war die CSU, eindeutiger Verlierer die SPD. Grüne und auch AfD erreichten relativ hohe Ergebnisse. Die Wahlbeteiligung lag bei 86,77%, was zunächst hoch erscheint, im Lichte der Umstände wie Anwesenheit, Aufforderung mitzumachen und „Herdentrieb“ jedoch gar nicht so hoch ist. Auch die Ergebnisse werfen vielerlei Fragen auf, denen interessant sein wird, nachzugehen.

 

 

Zum neunten Mal organisierte der Förderverein des BvSG den Ausbildungs-Berufsfindungs-Tag (ABIT).

 

Die Vorsitzende des Fördervereins, Karin Theimer, Schulleiter Mark Lörz und MdB Katrin Albsteiger (CSU) begrüßten die Schüler und Schülerinnen der 10. – 12. Jahrgangsstufen und gaben ihnen einige Tipps mit auf den Weg. Katrin Albsteiger, die bereits als Schülerin des BvSG am ABIT teilgenommen hatte, meinte, es sei wichtig, neben einem Plan A immer auch einen Plan B oder sogar C zu haben, denn: „Es kommt oft anders als man denkt.“

In persönlichen Gesprächen an 49 Ständen konnten sich die Schüler über mögliche Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren – dies nutzten mehr als 200 Schüler des BvSG und um die 450 Schüler aus anderen Gymnasien des Landkreises.

Auch zahlreiche Vorträge boten Hilfe bei der Berufswahl.

Das Fazit einiger Elftklässler: „Alle waren sehr freundlich, die Gespräche informativ.“ „Ich habe heute Möglichkeiten entdeckt, an die ich wahrscheinlich gar nicht gedacht hätte.“

 

Download der Broschüre

In seinem Vortrag für die Eltern der 5. Klassen am 11.10.2017 gab der Diplompsychologe Helmut Schmidt, ehemaliger Leiter der Erziehungsberatungsstelle Neu-Ulm, den Eltern Tipps zur erfolgreichen Eingewöhnung ihrer Kinder am Gymnasium.

Vieles ist neu für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe: Lehrer, Umgebung, Schulfächer und die soziale Situation in der Klasse.

Die Eltern sollten laut Helmut Schmidt deshalb zu Beginn des Schuljahres besonders genau hinhören und an den Erlebnissen ihrer Kinder teilhaben, um zu erkennen, ob diese mit den neuen Anforderungen gut zurecht kommen. Dazu gehört auch, Ansprechpartner bei den Hausaufgaben und der Prüfungsvorbereitung zu sein, ohne jedoch zu viel Kontrolle auszuüben.

Grundsätzlich sollten Schüler zu Selbstständigkeit und Selbstmanagement bei den Hausaufgaben angeleitet werden, damit sie Selbstvertrauen entwickeln. Hier empfiehlt der Psychologe, dass die Schüler ihre Hausaufgaben nicht in der Nähe ihrer Eltern machen, da die Versuchung, sich schnell Hilfe zu holen, zu groß sei. Auch Rituale helfen beim Erledigen der Hausaufgaben: feste Arbeitszeiten, ausreichend Entspannung und Pausen und die genaue Planung der Reihenfolge.

Bei Problemen mit der Menge oder den Anforderungen der Hausaufgaben sei es wichtig, den Lehrkräften sofort Rückmeldung zu geben um Konflikte zu vermeiden.

 

Werke des P-Seminars Kunst waren vom 21. bis 23. Oktober in der Galerie auf der Insel in Thalfingen zu sehen.

 

Gute Kunst hat zwei Ebenen: Sie ist auf der oberflächlicheren Ebene ästhetisch anzusehen und sie hat auf tieferer Ebene einen authentischen Kern – sie entspringt einem inneren Bedürfnis des Künstlers, etwas zu kommunizieren.

Was und wie kommuniziert werden soll, variiert sehr stark:

  • Ein Werk kann seinen Ursprung im Künstler ganz direkt transportieren: Ein Gedanke, eine Fantasie, ein Gefühl, welche auf symbolische Weise für den Betrachter relativ eindeutig vermittelt werden.
  • Ein Werk kann aber auch versteckte Quellen haben, die in der Gefühls- Erfahrungs- oder Gedankenwelt des Künstlers liegen und die subtil den Materialisierungsprozess angestoßen haben, die sich aber manchmal weder dem Künstler, noch dem Betrachter eindeutig offenbaren. Das Werk ist durch den Entstehungsprozess Kaleidoskop-artig gebrochen und bleibt rätselhaft. Oft regt es so den Betrachter dazu an, unbewusst etwas von sich selbst in die Deutung hinein zu legen.

Wie eindeutig ein Werk seine Quelle übermittelt, ist kein Qualitätsmerkmal. Auch fühlt sich nicht jeder Betrachter von jedem Werk gleichermaßen angesprochen.

Wichtig ist nur der Kontakt des Künstlers mit seiner inneren Quelle. Dieser Kontakt kann bewusst oder unbewusst bestehen. Bei manchen Menschen besteht dieser Kontakt ohnehin, andere profitieren von Techniken, die sie aus dem Trubel der Welt herausführen, ihnen helfen, in ihrem Innern anzukommen.

Bei „Bilder aus dem Inneren schöpfen“ ging es darum, den suchenden, den nachspürenden Aspekt des Schöpfungsprozesses zu betonen. Es profitieren Kunstwerk – welches an Tiefe gewinnt – und Künstler/in, denn der schöpferische Prozess tut gut und es können dabei wertvolle Einsichten gewonnen werden.

Welch wertvolle Kunstwerke dabei entstanden sind, konnte man vom 21.-23. Oktober 2017 in der Galerie auf der Insel in Thalfingen bewundern. Zum Auftakt gab es eine fulminante Vernissage mit Livemusik von Alexander Hospes und Tanzeinlagen.

Lore Kindermann

Auch 2017 fand das Klassensprecherseminar in Babenhausen statt. Begleitet von den Verbindungslehrern Frau Zeilinger und Herrn Becker wurde in sechs Arbeitskreisen fleißig gearbeitet, sodass auch dieses Schuljahr von zahlreichen gut organisierten Veranstaltungen geprägt werden wird. So wurden am ersten Tag die neuen Klassensprecher der Unterstufe in ihre Aufgaben für Klassensprecher eingewiesen (Organisation, Sprechen vor der Klasse, Konfliktmanagement), die kleinen und großen Events des Jahres geplant, wie Weihnachtsbazar, Showcafe, Nikolaus-, Valentinstag- und Osteraktion sowie ein möglicher Poetry Slam-Event konzipiert. Des Weiteren wurde ein erstes Konzept erstellt für den Bereich „gesunde Schule“ mit Unterstützung eines externen Partners (re-root), Ideen für die Werte-AG und die Junior-SMV gesammelt und und und… Abends klang der produktive Tag mit dem traditionellen bunten Abend aus, an dem Spiel und Spaß im Vordergrund standen. Am Freitag reisten dann die Unterstufen- und Mittelstufenkoordinatoren, Herr Kerscher und Frau Dorn, an, die sich mit den jeweiligen Klassensprechern austauschten. Im Anschluss fand im Plenum dann zusammen mit den Oberstufenkoordinatoren und Herrn Lörz die Präsentation der Ergebnisse und die Klärung von Fragen und Wünschen statt. Als Fazit lässt sich festhalten, dass das Seminar ein voller Erfolg war. Einen riesigen Dank gilt dem Organisationsteam um unsere Schülersprecher!

Für den bundesweiten UNICEF-Aktionstag für Kinderrechte am 20.11. entwarfen Spanischschüler der 11. Jahrgangsstufe des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Plakate, mit denen sie auf spezielle Kinderrechte aufmerksam machen wollen. Neben dem Recht auf Schutz vor Gewalt und Diskriminierung liegt der Fokus auf dem Recht auf Bildung und auf Schutz vor Drogen. Im Unterricht befassten sich die Schüler mit der UN und der Kinderrechtsorganisation UNICEF. Die Plakate bilden den Auftakt zu verschiedenen Aktionen, die – wie UNICEF – länderübergreifend stattfinden sollen. So wollen die Schüler mit den Einnahmen aus dem Weihnachtsbazar das Instituto Richard-von-Weizsäcker in Cochabamba, Bolivien, unterstützen. Diese Schule ermöglicht Kindern aus armen Verhältnissen eine kostenlose Schulbildung und rettet sie vor der Kinderarbeit. Zum Thema Schutz vor Drogen werden die Schüler zusammen mit Lehrern und Experten überlegen, wie Kinder und Jugendliche vor Drogenhandel und Drogenkonsum geschützt werden können. Die deutsch-spanischen Plakate entwarfen die Schüler zusammen mit der spanischen Fremdsprachenassistentin, die in diesem Jahr am Bertha-von-Suttner-Gymnasium unterrichtet.

Die Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Bis auf einen einzigen Staat, die USA, haben alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention ratifiziert.

Bei seinem jährlichen Besuch berichtete Frank Weber auch dieses Mal, wie es unserer Partnerschule in Cochabamba im vergangenen Jahr ergangen ist. Seit 2016 nehmen in Bolivien die Spannungen im Land ausgehend von der Regierung zu. Lehrplanänderungen, wie sie in Deutschland beispielsweise aus den Dreißigerjahren bekannt sind, haben Herrn Weber an seinen Projekten zweifeln lassen. Er entschied sich aber für den Kampf um Bildung und seine Schule, auch wenn ihn dies viele Mühen und Auseinandersetzungen kostet. Überhaupt möglich ist ihm das mitunter durch die finanzielle Unabhängigkeit seiner Projekte vom Staat Bolivien, welche unter anderem durch die Spenden des BvSG erreicht wird.

Wir hoffen daher auf viele Einnahmen durch den Weihnachtsbazar, um seine großartige Initiative für Bildung zu unterstützen.

Antonia Hunnius, 10b

 

 

Nach den jüngsten Zeitungsmeldungen über das eher betrübliche Abschneiden deutscher Schüler der 4. Jahrgangsstufe bei der Lesekompetenz (Iglu 2016) waren die Deutsch-Lehrkräfte des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums gespannt, was sich in den zwei Jahren gymnasialer Bildung verändert hat, denn nun traten die Klassensiegerinnen der 6. Klassen an, um in zwei Runden die Schulsiegerin zu ermitteln. Schade, dass kein Junge vertreten war. Denn wir hatten große Hoffnung, dass die Jungen die seit Jahren ansteigende Präsenz bei Klassensiegern fortsetzten.

Die Juroren waren nach der ersten Leserunde angenehm überrascht über die Lesetechnik und Interpretation der selbst gewählten Texte aus Jugendbüchern, denn die Mädchen zeigten große Lesesicherheit wie auch eine der Situation angemessene Stimmmodulation. Die Beratung der Juroren ergab noch keinen Hinweis auf eine Siegerin, wie fast immer bei bekannten Texten. Also musste der unbekannte Text Klarheit schaffen, wer in der Lage war, sicher und sinnerfassend eine Situation zu gestalten, die den Zuhörern anschaulich und eindrucksvoll dargeboten werden sollte: eine Stelle aus dem Jugendbuch „Klassenspiel“ von Celia Rees. Und diese Aufgabe meisterte Anna Hüttner (6c), wenn auch nur knapp vor den anderen Mädchen Irem Kocak (6a), Maja Fonferek (6b) und Vanessa Koch (6d), am überzeugendsten.

Unser neuer Schulleiter Herr Mark Lörz nahm hocherfreut die Siegerehrung vor und verteilte die Urkunden sowie die Büchergutscheine, um die Leseleistung zu würdigen. Vor dem obligatorischen Siegerfoto erzählte er den anwesenden Schülern und Schülerinnen sein persönliches Erlebnis, wie er beim Lesen zu verbrannten Fingern kam, weil er sich als Junge bis spät in die Nacht nicht vom Buch trennen konnte.

Wir wünschen Anna viel Erfolg beim Kreisentscheid, der erst 2018 stattfindet.

Weihnachtsstimmung pur – beim diesjährigen Bazar am 8.12.

 

Die SMV des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums veranstaltete wie jedes Jahr zwei Wochen vor Weihnachten einen Weihnachtsbazar im Schulgebäude. Mit großem Engagement halfen alle Schüler zusammen und verwandelten die Schulaula in einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, wo die Besucher Weihnachtskarten, Plätzchen, Adventskerzen, Weihnachtsschmuck und vieles mehr erwerben konnten. Bewirtet wurden die Gäste im „Café“ in der Aula und von der Tierra-AG. Aufführungen, musikalische Einlagen und eine Tombola sorgten für Unterhaltung.

In diesem Jahr wurden insgesamt 4.900 Euro eingenommen – ein riesiges Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben! Der Erlös kommt wie immer der Partnerschule in Cochabamba, Bolivien, zugute, die Kindern aus sozial schwachen Familien Bildung ermöglicht.

 

Am 13.12.17 fand das Weihnachtskonzert des BvSG in der voll besetzten katholischen Kirche in Pfuhl statt.

 

Lieder in Latein, Deutsch, Englisch und Zulu. Schüler von der 5. Klasse bis zum Abitur und Ehemalige. Klassisches und Pop. Besinnliches und Heiteres.

Einen abwechslungsreichen Abend erlebten die Zuhörer beim diesjährigen Weihnachtskonzert. Verschiedene Chöre, das Orchester, die Pop-Band, Solisten und ein Lehrer -Trio unterhielten ihr Publikum mit ergreifenden und mitreißenden Songs und Instrumentalstücken. Die von Schülerinnen eindrucksvoll vorgetragenen Texte stimmten fröhlich und nachdenklich.

„Wenn etwas mühelos erscheint, hat vorher jemand sehr viel Mühe investiert“, so Schulleiter Mark Lörz zu einem Konzert, das rundum gelungen war.

 

Die SMV freut sich, den Verein „Der gute Hirte“ mit einer Spende im Wert von 800 EUR zu unterstützen, die im Zuge des Showcafes 2017 erwirtschaftet wurden. Die Übergabe fand im Rahmen der SMV Weihnachtsfeier statt.