DDR-Zeitzeuge zu Gast am BvSGzurück

Die Exkursion der 9. Klassen zur Gedenkstätte Konzentrationslager Dachau – eine Fahrt auch in die eigene Familiengeschichte.

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Redebeitrag unserer Schüler zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.18.

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DDR-Zeitzeuge Horst Savelsberg zu Gast am BvSG

 

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Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus: Unser Beitrag für den Gedenktag der Stadt Neu-Ulm am 27.01.2016.

 

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Eindrucksvoller Vortrag von Horst Savelsberg

War die DDR tatsächlich ein Unrechtsstaat? Wie fühlte sich der Alltag dort an? Wer konnte Karriere machen und wem konnte man trauen? Fragen wie diese konnte der 1945 geborene Horst Savelsberg aus eigener leidvoller Erfahrung detailreich beantworten. Wegen versuchter Republikflucht, später wegen „mehrfachen Sammelns von Nachrichten“ und angeblich „staatsfeindlicher Hetze“ zu Gefängnisstrafen verurteilt, mussten Herr Savelsberg – und später seine ganze Familie –  ein großes Spektrum staatlicher Willkür und Unterdrückung erdulden. Dazu zählte neben psychischer Folter und engstem Raumverhältnissen im Gefängnis auch seine Entlassung oder die Verbannung in einen anderen Ort, den er nicht verlassen durfte, selbst nicht, um seine Frau und Kinder zu besuchen. Die gesamte Jahrgangsstufe 10 unserer Schule lauschte fasziniert seinem Bericht, den er mit Original Dokumenten illustrierte. Mit Erleichterung wurde vernommen, wie ihm schließlich die Ausreise in die BRD gelang: Indem die BRD ihn als politischen Häftling „herauskaufte“, wobei selbst hier die DDR noch ihre Macht demonstrierte, indem sie seine Frau erst Monate später, zum letztmöglichen Zeitpunkt, entließ. Herr Savelsberg betonte, wie froh er ist heute in einem demokratischen Rechtsstaat leben zu dürfen und zeigte durch die erstaunliche Parallele mit dem in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel, wie aktuell Gefährdungen des Rechtsstaats auch heute noch sind.