Gerd Berghofer rezitiert Brechtzurück

Gerd Berg­ho­fer rezitiert Werke von Bertolt Brecht für die 12. Jahr­gangs­stufe.

 „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – Gerd Berghofer rezitiert Brecht

Am Mittwoch, den 08.02.2017, versammelten sich die Schüler der 12. Jahrgangsstufe im Mehrzweckraum des Bertha-von-Suttner Gymnasiums, um Gerd Berghofers Vorlesung über den deutschen Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht anzuhören. Der Publizist und Rezitator informierte über Brechts Biografie, wie er von einem patriotischen bzw. nationalen Schreiber zum Kommunisten geworden war und wie die Nationalsozialisten ab 1930 sein Leben und kreatives Schaffen nicht nur negativ beeinflusst, sondern ihn sogar ins Exil gezwungen hatten.

Seinen Vortrag gestaltete Berghofer dabei mit Rezitationen von Brechts Werken, wie „Trommeln in der Nacht“ (1919), einen Teil der Anleitung von Brechts Gedichtsammlung „Hauspostille“(1916-1925) und die in ihm enthaltene „Fünfte Lektion: die kleinen Tagzeiten der Abgestorbenen“ sowie „Maßnahmen gegen die Gewalt“(1930) und „Liebesgewohnheiten“(1930).

Gerd Berghofers Rezitation war insofern interessant dargeboten, da er stets an den richtigen Stellen der Biografie passende Texte Brechts einflocht und mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik die Aufmerksamkeit seines Publikums sicherte. Auf die Fragen am Ende ging er ausführlich ein und gab seinen Zuhörern insgesamt viele nützliche Informationen über Bertolt Brecht und seine Werke, die den Schülern im Hinblick auf das Abitur im Mai sicherlich weiterhelfen werden.

Janet Toprak, 13.02.2017