|
Geschrieben von: Hermann Muzell
|
|
Bertha von Suttner
|
|
|
|
Gestorben am 21. Juni 1914 in Wien
|
|
|
| 1843 |
|
Bertha von Suttner wurde am 9. Juni als Bertha Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau in Prag geboren. Ihr Vater starb kurz vor ihrer Geburt und sie erbte sein ganzes Vermögen, dass sie jedoch später verbrauchte. Ihre Mutter war nicht standesgemäß mit ihm verheiratet.
|
|
1873-1875
|
|
Sie wurde als Gesellschaftlerin und Erzieherin der vier Töchter des Freiherrn von Suttner in Wien eingestellt. Sie gab ihnen Unterricht in Musik und Sprache. Später verliebt sie sich in den jüngsten Sohn des Hauses, Arthur Gundaccar von Suttner, und muss deshalb die Familie von Suttner verlassen.
|
| 1875 |
|
Im Herbst heiraten Bertha und Arthur von Suttner - nach einem kurzen Aufenthalt in Paris - heimlich in Wien. Arthur wurde daraufhin enterbt.
|
| 1876 |
|
Das Ehepaar zieht auf Einladung einer Fürstin in den Kaukasus, wo es neun Jahre bleibt. Beide verdienen ihren Lebensunterhalt mit schriftstellerischen Arbeiten. Bertha von Suttner fokussierte sich auf soziale Missstände und verschrieb sich auf das Thema Pazifismus.
|
| 1877-1878 |
|
Bertha von Suttner begann als Journalistin tätig zu werden und berichtete über den Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und Russland. Sie schrieb Kurzgeschichten und Essays, ihr Mann Kriegsberichte und Reisegeschichten.
|
| 1885 |
|
Sie kehren gemeinsam nach Wien zurück und versöhnten sich mit der Familie. Darauf bezogen sie ein Familienschloss in Harmannsdorf.
|
| 1888 |
|
Mehrere Verlage lehnen Suttners Antikriegsromane "Die Waffen nieder!" ab
|
| 1889 |
| Herbst: Anonyme Veröffentlichung des utopischen Vorlesungszyklus "Maschinenalter". Unmittelbar danach erscheint der Roman "Die Waffen nieder!" in einer kleinen Auflage und ist so erfolgreich, dass er schon ein Jahr später ein zweites Mal aufgelegt sowie in verschiedene Sprachen übersetzt wird. Durch den Roman erlangt sie große Popularität in der pazifistischen Bewegung. |
| 1891 |
|
Suttner gründete die "Österreichische Gesellschaft der Friedensfreude" und im Jahr darauf die "Deutsche Friedensgesellschaft".
November: Wahl zur Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros auf dem dritten Weltfriedenskongress in Rom.
|
| 1892 |
|
Die Zeitschrift "Die Waffen nieder! Monatsschrift zur Förderung der Friedensidee" erscheint.
August und November: Ihr Roman erscheint als Fortsetzung im "Vorwärts". Auch in ihren weiteren Werken setzt sie sich sozialkritisch für den Pazifismus ein.
|
| 1902 |
| 10. Dezember: Tod ihres Mannes. |
| 1905 |
| Suttner erhält als erste Frau den von ihr angeregten Friedensnobelpreis. |
| 1906 |
| Eine zwölfbändige Gesamtausgabe ihrer Schriften erscheint. |
| 1913 |
|
Verfilmung von "Die Waffen nieder!".
|
| 1914 |
|
Bertha von Suttner starb am 21. Juni in Wien.
|
|
|
Aktualisiert ( Montag, 06. Februar 2012 um 08:41 Uhr )
|