Bertha-von-Suttner-Gymnasium

FLL 2011 „FOOD FACTOR - Sichere Nahrung im Fokus“ PDF Drucken E-Mail
  

Am Samstag, dem 26.11.2011, hat der Robotikfortgeschrittenenkurs F2 (7./8. Jahrgangsstufe) zum zweiten Mal am First Lego League Wettbewerb an der Technischen Universität München, Fakultät für Maschinenwesen (Garching), teilgenommen.
Dieses Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „FOOD FACTOR – sichere Nahrung im Fokus“. Neben den drei Bewertungskategorien Teamspiel, Robotergame und Robotdesign (Kombination aus Roboterbau und  -programmierung) musste das Team „CSI food“ eine Forschungspräsentation vorbereiten und vor einem Gremium, bestehend aus Professoren und Ingenieuren, referieren.

 

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FLL-Coach Heike Schnaubelt mit dem FLL-Team “CSI food” (Lea Bitterolf, Anna-Lena Bucher, Katharina Baur, Anja Grabherr, Dennis Göttermann, Manuel Späth, Tim Ritzal, Maximilian Sailer, Tim Backeler und Nick Müller)

 

Für Recherchetätigkeiten zum selbst gewählten Vortragsthema „Tatort: Nervenzelle – Wie ein Insektizid die Intelligenz herabsetzt“ wandte sich das Team an die Universität Ulm (Medizinische Fakultät) und besuchte am 10.11.2011 das Institut für Angewandte Physiologie – Molekulare Neurophysiologie. Frau Prof. Liss, die in ihrer Arbeitsgruppe neuronalbedingte Krankheitsbilder wie Morbus Parkinson, Drogensucht oder Schizophrenie untersucht, stand Rede und Antwort zu der Hauptfrage, wie die Chemikalie Chlorpyrifos (Hauptbestandteil vieler Schädlingsbekämpfungsmittel im Obst-, Wein- und Gemüseanbau und auch gängiger Mückensprays, die in Deutschland – im Gegensatz zu Amerika – immer noch auf dem Markt sind) die Signalübertragung zwischen Nervenzellen bzw. Nerven- und Muskelzellen beim Menschen unterbrechen kann. Beim Robotgame musste das Team „CSI food“ innerhalb von 2,5 Minuten auf dem Wettbewerbsfeld mit dem selbstgebauten und programmierten NXT-Roboter möglichst viele Problemstationen wie Verschmutzungen sowie Ungeziefer entfernen, Getreide ernten, Lagertemperatur regeln, desinfizieren, … optimal im Wetteifern gegen ein anderes Team bearbeiten. Eine Robotdesign-Jury befragte die Jugendlichen 15 Minuten lang nach den Gründen, warum sie ihren Roboter gerade derartig gebaut hatten, und ließ sich detailliert die Roboterprogrammierung – verbunden mit exemplarischen Testfahrten – erklären. Die sog. Soft Skills wie Teamkompetenz/-work, Kreativität und Fantasie waren beim Teamspiel gefragt. Bei der Siegerehrung wurde das Team CSI food nicht nur als 5. Champion von 21 Teilnehmern geehrt, wobei eine internationale englische Schule sowie ein österreichisches Team mit angetreten war, vielmehr belegte es auch den 3. Platz in der Kategorie Robotdesign!

Aktualisiert ( Dienstag, 24. Januar 2012 um 13:22 Uhr )