Eine persönliche Begegnungzurück

MdB Katrin Albsteiger (CSU) zu Besuch bei der 10a

Im Juli 2017 besuchte die ehemalige Schülerin Katrin Albsteiger die 10a. Hier geht es zu den Eindrücken der Schüler.

Wir, die Zehntklässler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Neu-Ulm, haben einen Vortrag der Bundestagsabgeordneten Katrin Albsteiger hören dürfen, was für uns besonders interessant war, da sie einmal selbst auf unsere Schule gegangen ist und hier 2003 ihr Abitur gemacht hat. Sogar Schülersprecherin war sie am BvS, wobei sie beispielsweise beim jährlichen Showcafe oder Weihnachtsbazar ihre Leidenschaft für das Organisieren entdeckt hat. Frau Albsteiger hat uns allerdings auch berichtet, dass sie als Schülersprecherin zum ersten Mal mit einem politischen Anliegen gescheitert ist, denn sie hat sich damals mit anderen Schülersprechern aus Schwaben gegen die Einführung des G8s eingesetzt, was aber nicht funktioniert hat. Im Jahr 2003 tritt sie der Jungen Union bei, zwei Jahre später dann der CSU. Auf unsere Frage, ob sie denn schon immer Politikerin werden wollte, erzählte sie, sie wollte eigentlich Journalistin werden, genauer gesagt Nachrichtensprecherin im Radio. Um danach ein Volontariat zu bekommen, studierte sie Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität in Augsburg. Dort hat sie sich dann immer mehr in der Hochschulpolitik engagiert.
Allerdings war einer ihrer ersten politischen Erfolge tatsächlich die Verlegung eines Briefkastens in ihrer damaligen Heimat Elchingen. Daraus wurde aber schnell viel mehr, denn so wurde sie 2011 Landesvorsitzende der Jungen Union und Mitglied im CSU-Parteivorstand. Seit 2013 ist sie nun auch hauptberuflich politisch tätig und sitzt als Abgeordnete im Bundestag, im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und im Europaausschuss. Außerdem ist sie seit 2016 als Schriftführerin im Bundestag für beispielsweise Zwischenfragen zuständig.
Auf die Frage, wie der Spagat zwischen Neu-Ulm und Berlin mit Familie zu bewältigen sei, antwortet sie nur: „Augen auf bei der Partnerwahl.“ Während sie 50% ihrer Arbeitszeit in Berlin verbringt, kümmert sich ihr Mann zu Hause in Neu-Ulm um die Kindererziehung und den Haushalt. Trotzdem ist die Trennung von ihrer Familie während der Sitzungswochen in Berlin eine emotionale Belastung für die junge Mutter.
Den kommenden Wahlen sieht sie gelassen entgegen, da sie in jedem Fall etwas gewinnen würde: entweder den Job als Abgeordnete oder mehr Zeit mit Tochter und Mann.

 

Gace Alina, Galler Elisa