Schulleben

Austausch

Im Rahmen des Schüleraustauschs mit der Super Global Highschool in der Provinz Hokkaido / Japan verbrachte eine Gruppe japanischer Schüler zwei Tage bei ihren Austauschpartnern am BvSG.

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Unsere japanischen Gäste mit ihren Gastgebern aus der Q11

Die neuntägige Studienreise durch Deutschland stand unter dem Motto „Landwirtschaft und gesunde Ernährung“. Vom 13. bis zum 15. Oktober machten die Schüler aus Akebi in Nordjapan Station bei Elftklässlern des BvS und ihren Familien.

Die Gäste besuchten an einem Vormittag mit ihren Austauschpartnern den Unterricht und informierten in einer Unterrichtsstunde alle Schüler der 9. Jahrgangsstufe über ihre Schule und das Schulleben, aber auch über ihr Zuhause und die Essgewohnheiten in Japan.

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Birgit Fürst, Organisatorin des Austauschs und ehemalige Schülerin am BvSG, übersetzte die Präsentation vom Japanischen ins Deutsche.

 

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz: Die Innenstadt von Ulm sowie eine Besteigung des Münsterturms standen auf dem Programm. Laut Schülern waren diese zwei Tage eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung.

 

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… et l’échange continue!

Nachdem wir letztes Schuljahr erfolgreich den 30. Austausch mit unserer Partnerschule Jean XXIII in Quintin/Bretagne gefeiert haben, geht es dieses Jahr selbstverständlich weiter. 25 Schülerinnen und Schüler aus den neunten Klassen werden vom 8. bis 19. Mai 2017 an die Côte d’Armor fahren.

Unsere französischen Gäste hingegen wollen dieses Mal die Vorweihnachtszeit mit den traditionellen Weihnachtsmärkten hier kennen lernen und werden vom 5. bis zum 15. Dezember 2016 bei uns sein.

Nous vous souhaitons la bienvenue!

Programm

 

 

Deutschland im Weihnachtsmarktfieber…… und die Franzosen sind voll dabei…..

 

Sichtlich beeindruckt waren die 25 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule JeanXXIII über die Vielzahl der Weihnachtmärkte, die sie während ihres Aufenthaltes vom 5. bis 15. Dezember hier kennenlernen durften. Ulm, Stuttgart, Nürnberg und München, vier Städte, deren Weihnachtmärkte weit über die Region hinaus bekannt sind.

 

Selbstverständlich standen auch kulturelle, geschichtliche und landeskundliche Punkte auf dem reichhaltigen Programm. Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart, Olympiagelände und BMW-Welt in München, Schloss Neuschwanstein, Wieskirche, Asamkirche….. wer dies gesehen hat, kann guten Gewissens sagen, dass er in Süddeutschland war.

 

Großes Interesse weckt auch immer wieder der Besuch der Synagoge und des pädagogisch gut aufgearbeiteten Schulmuseums in Ichenhausen.

 

Und dann natürlich die Unterrichtsbesuche. Wie lernt man hier Englisch, Französisch, Mathematik, Physik und all die anderen Fächer? Was ist anders in Deutschland? Irgendetwas ist angeblich anders bei uns – was immer es auch sein mag, die französischen Austauschpartner waren beeindruckt von der Atmosphäre an unserer Schule.

 

Auch das Hineinschnuppern in einen deutschen Familienalltag ist natürlich von enormer Wichtigkeit bei einem Schüleraustausch. Maultaschen, Schnitzel, Körnersemmel, Hausschuhe, Pünktlichkeit….. so sind sie halt nun mal die Deutschen……

 

Dann sind wir mal gespannt, was uns im Mai im westlichen Zipfel Nordfrankreichs erwartet. Ist es wirklich das zu jeder Tageszeit präsente Baguette? Sind es wirklich die Austern? On verra…..

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La Bretagne – la campagne – la mer – le vent – les nuages – le soleil…..

Am Mont St. Michel
Pointe de la Torche

Quintin – des amis – des copains – des parents hospitaliers…..

Vor der Post von Quintin

Paris – une capitale multiculturelle…..

In Paris am Arc de Triomphe

….. So dürfte den 25 Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangstufe unser diesjähriger Frankreichaustausch mit dem Lycée Jean XXIII in Erinnerung bleiben.

Die Menhire bei Carnac
Beim Cap Fréhel

Der Wettergott meinte es gut mit uns. Sämtliche Ausflüge – die Besichtigung der Biscuiterie „Brieuc“, die Wanderung vom Cap Fréhel zum Fort La Latte, der gewaltige Mont Saint Michel, der Austernort Cancale mit einer Austern-Degustation für die Mutigen, die Hafenstadt Saint-Malo, die beeindruckende Weite an der Pointe de la Torche, der Fischereihafen Guilvinec mit den bunten Fischerbooten und den imposanten Meerestieren in der Versteigerungshalle, die südliche Bretagne mit Vannes und den Menhiren in Carnac – waren begleitet von Sonne und Wolken.

Picknick bei Cancale
Yipiiii – la mer

Herzlichen Dank an all die französischen Kolleginnen und Kollegen, die unsere Schüler in Kleingruppen an ihrem Unterricht teilnehmen ließen. Herzlichen Dank Herrn Köhler, Herrn Rézeau und Herrn Huiban, die uns wieder so zuvorkommend empfangen und das Programm mitgestaltet haben.

Ile de Bréhat
Ile de Bréhat

Herzlichen Dank an die Schulleitung Madame Raveneau und Madame Loyer. Ihre liebenswerten Worte und Blicke jeden Morgen in der Aula oder beim Mittagessen in der Kantine sind sehr offen und ehrlich.

Zum krönenden Abschluss gab es einen achtstündigen Parisaufenthalt. Natürlich waren da die Champs-Elysées mit dem Triumphbogen, der Eiffelturm, das Sacré Cœur und Notre Dame die Anlaufpunkte Nummer eins. Wie schnell eine Weltstadt ins Wanken geraten kann, haben einige hautnah erlebt, als sie feststellen mussten, dass die Metrolinie 6 plötzlich ausfiel…….. Alle haben diese Situation mutig und mit Bravour gemeistert! Félicitations à tous!

Und so ganz nebenbei bemerkt: REISEN BILDET !!

On reviendra!

Die Organisatorinnen des diesjährigen USA-Austauschs Julie Santeford (vorne 1. von links) und Anja Fladerer (vorne 2. von links) mit den amerikanischen Schülerinnen und Schülern.

Zum zehnten Mal sind in diesem Schuljahr Schüler und Schülerinnen unserer amerikanischen Partnerschule Buffalo Grove High School Chicago (Illinois) zu Besuch. Die insgesamt 16 Schüler und ihre Begleitlehrerinnen Julie Santeford und Helene Paghianis verbringen zwei Wochen in Neu-Ulm, wobei neben Besuchen im Unterricht auch Ausflüge nach München, Stuttgart, Blaubeuren, Rothenburg und zum Schloss Neuschwanstein auf dem Programm stehen.

Zum 32. Mal findet der Austausch mit dem Lycée Jean XXIII in Quintin statt.

Sechzehn Mädchen und sechs Jungen aus der ‚Seconde‘ unserer Partnerschule Jean XXIII in Quintin/Bretagne verweilen derzeit bei uns. Herr Lörz führte die interessierten Schüler sehr informativ durch das Schulgebäude und bei anschließenden Unterrichtsbesuchen konnten diese einen ersten Eindruck vom deutschen Schulsystem gewinnen.

Untergebracht sind sie in der jeweiligen Familie ihrer Partner aus den Klassen 9a und 9c, die im Juni 2018 zum Gegenbesuch nach Frankreich aufbrechen werden.

Das Programm ist wieder sehr vielfältig: Neben dem Klassiker Schloss Neuschwanstein stehen Stuttgart, München, das Steiffmuseum in Giengen, der Blautopf und das Schulmuseum in Ichenhausen auf dem Programm.

Auch wenn das Novemberwetter sich von seiner regnerischen Seite zeigt, die Stimmung ist gut, und viele Freundschaften nehmen bereits ihren Lauf.

In München besichtigten die Franzosen die BMW-Welt, genossen auf dem Olympiaturm die Aussicht auf die Stadt, schlenderten über den bereits weihnachtlich angehauchten Marienplatz, durch die Sendlinger Straße zur Asamkirche, bestaunten den Viktualienmarkt und warfen einen Blick ins Hofbräuhaus. Mehrere FC Bayernfahnen werden in Bälde in der Bretagne Einzug halten….

Großen Spaß hatten unsere französischen Gäste sichtlich im Schulmuseum Ichenhausen.

Mit dem Besuch des Steiffmuseums in Giengen, dem Eintauchen in die Ritter Sport Kunst- und Schokowelt und einem krönenden Abschluss in Füssen mit dem Schloss Neuschwanstein unter stahlblauem Himmel, Sonne und 5cm Neuschnee werden sicherlich alle sehr schöne und langanhaltende Erinnerungen an ihren Aufenthalt bei uns mit nach Hause nehmen.

Beim Abschied gab es Tränen…… Das ist erfahrungsgemäß immer ein Garant für eine gelungene Begegnung.

Die Schüler der Klasse 10a haben im Rahmen des Projekts „Wir lesen intensiv“ mit der Südwest Presse Ulm die französischen Austauschschüler interviewt.

 

Zum 32. Mal waren französische Austauschschüler aus der Bretagne zu Besuch am Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Pfuhl. Sie lernen seit 3 bzw. 5 Jahren Deutsch am Lycée Jean XXIII in Quintin und besuchten uns mit ihrem Deutschlehrer André Köhler. In einer gemeinsamen Projektstunde hatten wir Gelegenheit, die Schüler aus Frankreich zu interviewen.

Warum habt ihr Deutsch als Fremdsprache gewählt?

Meiner Schwester hat Deutsch sehr gut gefallen. Wir haben Verwandte in Deutschland. Deutsch bietet gute Voraussetzungen für die spätere Berufswahl.

Was ist schwierig an der deutschen Sprache und konntet ihr euch hier verbessern?

Schwierigkeiten bereiten die Artikel und die Deklination von Substantiven. Außerdem sprechen die Deutschen sehr schnell. Aber wir haben viel gelernt, weil man alleine in einer Familie ist und sich verständigen muss. Vor allem Wörter rund um die Mahlzeiten, wie z.B. Besteck, haben wir gelernt.

Was habt ihr in den 12 Tagen in Deutschland unternommen und was hat euch am besten gefallen?

Wir haben sehr viel gesehen: den Blautopf, Ulm und das Münster, Schloss Neuschwanstein, das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart, München und das BMW-Museum, den Olympia-Turm, das Ritter-Sport-Museum, das Schulmuseum in Ichenhausen und das Steiff-Museum in Giengen.

Am besten hat uns gefallen: das Ulmer Münster, der Blick auf das verschneite Schloss Neuschwanstein und auf das Olympia-Stadion.

Wie findet ihr Ulm, bzw. deutsche Städte allgemein?

Ulm ist schön. Das Münster ist cool und es gibt viele kleine Straßen und Läden. Das ist super! Besonders hat uns auch das Fischerviertel gefallen.

Deutsche Städte sind sehr sauber, farbenfroh und schön geschmückt. In Frankreich gibt es keine Zigarettenautomaten und keine Zigarettenwerbung. In Deutschland findet man mehr Fußgängerzonen und weniger Autos und die Leute sind freundlicher. Aber es gibt auch dieselben Geschäfte, wie Pimkie.

Was sagt ihr zum deutschen Essen?

Das Essen in Deutschland war eine Umstellung. In Frankreich isst man zu anderen, festen Uhrzeiten und man isst keine Zwischenmahlzeiten. Hier essen alle bereits am Vormittag in der Pause. Sehr gut sind Brezen, Müsli und Maultaschen – das Lieblingsessen der Austauschschüler.

Wie hat es euch hier in der Schule gefallen und was ist anders am Schulsystem?

Das BvSG ist eine saubere und schöne Schule mit guter Atmosphäre. Alles ist sehr offen und hell. Die Schüler trennen hier den Müll. Die Lehrer sind sehr nett und die Distanz zwischen Schülern und Lehrern ist hier nicht so groß wie in Frankreich. Außerdem sind die Klassen am BvSG kleiner als bei uns.

Das französische und deutsche Schulsystem unterscheiden sich sehr: In Deutschland ist die Schule nicht so anstrengend, weil die Schüler nicht den ganzen Tag Unterricht haben. In Frankreich haben wir an allen Wochentagen außer Mittwoch von 8:15 – 16:45 Unterricht und müssen anschließend noch Hausaufgaben machen und lernen. Bei uns sind ca. 35 Kinder in einer Klasse. Die deutschen Schüler dürfen während des Unterrichts trinken.


Würdet ihr anderen Schülern empfehlen, an einem Schüleraustausch teilzunehmen?

Ja! Der Austausch ist eine gute Hilfe, um die Sprache zu lernen und sehr interessant, weil man andere Verhaltensweisen kennenlernt. Wir würden die Teilnahme an einem Schüleraustausch jedem empfehlen!

Das Interview führten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10a des BvSG Pfuhl.