Unterricht

Geistes­wissenschaften

Fachkollegium

Roland Firmke, Fachkoordinator
Veronika Frauendienst
Olga Klischenko
Sara Sprengart
Ralf Siebenmark

Informationen zum Fach

Der Ethikunterricht orientiert sich in seiner Zielsetzung an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaats Bayern und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach.

Der Ethikunterricht vermittelt in seinem Bildungsauftrag Möglichkeiten für die Ausbildung moralischer Haltungen, die den Einzelnen dazu führen, in seiner Sinnsuche nach einem geglückten Leben sich nicht nur Werte und Normen für die eigene Lebensgestaltung anzueignen, sondern diese bewusst in die Gemeinschaft einzubringen, damit über einen Perspektivenwechsel junge Menschen zu Toleranz gegenüber anderen Haltungen geführt werden, aber auch eigene Auffassungen vertreten, die sie auch verantworten können.

In diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf die sprachliche Darstellung von ganz entscheidender Bedeutung, denn das Fach Ethik hat wie die katholische und evangelische Religionslehre die Aufgabe, Menschen zu einer sittlichen Haltung zu erziehen, die auf Achtung der Menschenwürde ausgerichtet ist, was den Respekt und auch die Anerkennung anderer Personen betrifft. Damit sind auch kognitive Prozesse gemeint, denn über den rationalen  Vorgang sollen die Schüler befähigt werden, die eigene Position sprachlich wie schriftlich so darzustellen, dass sie einer kritischen Überprüfung standhält. Ziel ist es, den Heranwachsenden zu einem selbstbestimmten, eigenverantwortlichen Leben zu führen, das ihn trotz seiner sozialen Eingebundenheit  zu Sinnerfüllung durch überlegtes Handeln befähigt.

Da der Ethikunterricht alle Lebensprozesse betrifft, werden die  Schüler mit Aussagen der Anthropologie, der Psychologie, der Philosophie, der Biologie und anderer wissenschaftlicher Disziplinen konfrontiert und erweitern damit ihren Horizont. Das Wahrnehmen, das Entscheiden und das Handeln stellen die drei entscheidenden Phasen ethischer Grundsituationen dar und werden kontinuierlich erweitert.

Fachkollegium

Daniel Thomann, Schulpsychologie
Markus Kürzinger, Beratung
Lore Kindermann, Suchtpräventionsbeauftragte

Fachkollegium

Katholische Religion

Ester Becker
Elisabeth Gehbald
Markus Kürzinger
Lisa Lantenhammer

Evangelische Religion

Elke Dorn
Marcus Reichel